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Bundespräsident Christian Wulff hat Transparenz versprochen. Im Interview mit ARD und ZDF kündigte das Staatsoberhaupt an, alle 400 Fragen von Journalisten und seine Antworten zu veröffentlichen.

Diese Ankündigung zog der Anwalt von Christian Wulff wenige Tage später zurück. Seine Begründung: Eine Veröffentlichung würde das Recht der Journalisten am eigenen Wort verletzen.

Stattdessen stellte der Adlatus von Wulff eine Zusammenfassung der 400 Anfragen und deren Antworten ins Internet. Und lieferte auch noch eine rechtliche Interpretation mit. Ungefragt und natürlich im Sinne seines Mandanten.

Die Tageszeitung „Die Welt“ hat den Advokaten und den Bundespräsidenten von jeglichen Bedenken befreit. Das Blatt aus dem Springer-Verlag veröffentlichte am Donnerstag seinen Fragenkatalog und den Antworten.

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